Blogrollzuwachs: CLASS MATTERS

Ich habe heute ein Blog zu meine_r* Blogrollhinzugefügt und dachte mir, ich könnte eigentlich ein paar Worte dazu sagen anstatt das einfach still und heimlich zu tun. Hätte ja auch den Vorteil, dass auf diesem Blog überhaupt mal was gesagt wird.

Also, seit heute mit dabei in meinem rechten Rand meiner Seitenspalte meiner liebevoll zusammengestellten Liste von Leseempfehlungen ist nämlich CLASS MATTERS, ein, so die Worte der Verfasserin, „Empowerment-Blog für Leute die Klassismus erfahren (haben).“ und das großen Anteil daran hat, dass ich die Wirkweisen und Auswirkungen der Kategorie Klasse zunehmend in meinem Alltag und Lernen zunehmend bewusst wahrnehme und mitzudenken versuche.

Ich habe den Eindruck, dass in der traditionellen Trias der soziologischen Strukturkategorien race, class und gender in meinem Umfeld – ob in der Uni, im Internet oder im dem Rest – die Kategorie class vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit erfährt. Der AStA meiner Uni, beispielsweise, veranstaltet jedes Jahr zwei große Aktionswochen: Die Aktionstage gegen Homophobie und Sexismus (die heißen so) und das festival contre le racisme – zwei von drei Kategorien bekommen hier eine Woche Platz und Aufmerksamkeit und bis zum Tippen dieses Textes ist mir das noch nicht mal richtig aufgefallen. Allerdings habe ich ein Gerücht aufgeschnappt, dass über die Einführung eines Klassismus-Referates nachgedacht wird – vielleicht kommt da ja etwas in Bewegung?

Ich jedenfalls verweise auf CLASS MATTERS und bedanke mich auf diesem Wege für viel Lesestoff, Anregungen und Horizont-Erweitern.

Disclaimer: Jetzt streßt mich, dass in meinem Blogroll noch ganz viele tolle Blogs fehlen. Ich betone, dass dies so ist und nehme mir vor, daran zu arbeiten und vielleicht auch zukünftig ab und zu mal eins vorzustellen.

*Ha! Der Gender Gap kann viel, sogar einspringen wenn ich den Artikel einfach nicht weiß. <3

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